Massivholz zu verbauen bleibt einfach das schönste. Das Holz verwandelt sich von seiner Stammware in ein Möbel. Das Entwerfen, Proportionen finden und Funktionen bedenken, dies alles findet im Kopf statt und ist vorerst abstrakt. Das Bauen wird durch das natürliche Material Holz sehr real und man ärgert sich immer wieder über das massive Holz mit seinen Eigensinnigkeiten. Irgendwann allerdings wird geölt, spätestens dann versöhnt sich der Tischler mit dem Holz und wird belohnt…
Hallo Kollegen, anbei findet Ihr die vorläufigen Inhalte der Seminar- Tage. Wir werden morgen noch einmal besprechen, ob es möglich ist das World Café in einem zweier Block zu machen. Bislang sind noch nicht alle E-Mails/ Immatrikulationsnr. von den Teilnehmern angekommen. Ich bitte alle Studenten dieses nach zu holen, da ich diese auch für die letztendliche Benotung brauche! Nun wünsche ich allen Beteiligten viel Erfolg bei dem Seminar und hoffe, dass Euch die Gestaltungsgeister begleiten: )
Grüße von Andreas
02.04.2013 Vor Ort, Schulterblatt 84 Vorstellung der Aufgabe
09.04.2013 Präsentation der Design Klassiker unter 200,00 € inkl. MwSt. ; Zweite Übung: der Lampen-Schirm
Der Beistelltisch Lowrider und der Beistelltisch Ghostrider erfreut sich daran, regelmäßig gebaut zu werden. Nun gibt es auch den Highrider 84, der mich ein wenig an die Arbeiten von Alberto Giacometti erinnert.
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zwei wirklich schöne Schreibtische gehen nächste Woche raus. Die Schreibtische sind aus massiver Esche angefertigt. Arbeitsfläche und Schubkastenaufdeck Linoem rot. Das macht Spass: )
Nun stehen unsere Freunde direkt im Herzen Hamburgs. Betritt man als Designliebhaber den Laden am Schulterblatt 84 erfreut sich das Auge und der Geist an der Vielfalt der Ideen, die dort präsentiert werden. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Möbelgeschäften endeckt man an diesem Ort diverse Produkte, die Inhaltlich und gestalterisch einzigartig sind.
Julia Oertel und Katharina Roedelius, die Geschäftsführer von Lokaldesign haben sich zur Aufgabe gemacht, Designern einen Showroom zu Verfügung zu stellen, der besser nicht sein kann. Es benötigt viel Mut, ein Stück Wahnsinn, Durchhaltevermögen und charmante Struktur dazu, einen solchen Weg einzuschlagen, all dieses besitzen die beiden. Nun habe ich schon viele Designläden gesehen, in keinem war ich so gerne wie in diesem. Ein Besuch lohnt sich und wie schon gesagt, steht man vor dem Laden , oder betritt man diesen, wird man mit einem Augenöffner nach dem anderen auf angenehmer Art und Weise konfrontiert.
Der Einraum für den Kassentresen in St. Petri wächst nun dank der Bauhütte St. Petri. Ein kurzer Eindruck der Stand der Dinge gibt das Bild. Am Donnerstag wird das Glas geliefert und am freitag kommen die Möbel. Alles wird gut.
Nun ist Bank und Hocker aus massiver Eiche fertig und es wird mit dem Hifi- Möbel in massiv Nussbaum weiter gehen.
Als wir den kleinen Beistelltisch fertig hatten, drehte ein Praktikant den Hocker um 90 Grad mit der Aussage, „so siehts aber auch gut aus“…. recht hat er.
Ein Dankeschön an unsere Kundin, die uns das Bild nach Anflug der Möwe geschickt hat! Hier wollte die Garderobenbesitzerin 10 anstatt nur 6 Haken ihr eigen wissen. Nun folgt eine Möwe mit 14 Haken und die Querschnitte der Flügel vergrößern sich.
Bank, Hocker, Garderobe und ein Hifitisch, das alles ist in diesem Holz vorhanden. Bis dieses Holz, über zuschneiden ,aushobeln, verleimen, kalibrieren, Verbindungen anschlagen etc. zu einer Bank, Hocker, Garderobe und ein Hifitisch geworden ist, wird noch seine Zeit dauern,…. dann jedoch wird es Sie viele Jahrzehnte im Gebrauch überdauern.
Ganz frisch aus der Werkstatt von Sascha Akkermann ist dieser Beistelltisch. Die Formensprache kombiniert mit dem aussagekräftigem Material macht diesen Tisch so besonders. Das Material wäre ohne die Entwürfe von Akkermann wahrscheinlich in irgend eine Spanplatte oder OSB Platte gewandert und das Material Holz hätte seinen traurigen Weg fortgesetzt. Der Beistelltisch CO2 beendet den Weg und das Material wird bei der Produktion behandelt, als wäre es ein hochwertiges und neues Material.
Es gibt viele Designer, die sich mit dem Thema recycling auseinander setzten, ich kenne jedoch keinen, der so selbstverständlich die Nachhaltigkeit in einem angenehmen Sinne mit ruhiger Formensprache zusammen fügt. Schaut man sich die Konstruktion des Tisches an, bestimmt sie auch den Eindruck, den der Beistelltisch spielerisch erklärt. wie ich finde, ein wahrer Augenöffner.
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